21. April 2020

Datenschutz mit Windows 10 und Microsoft 365

In den letzten Wochen haben viele Unternehmen die Kollaborationstools von Microsoft – vor allem Teams – eingeführt, um die Kommunikation ihrer Mitarbeiter im Home Office zu unterstützen. Der Datenschutz wurde dabei häufig vernachlässigt. Einige Unternehmen scheinen dieses Versäumnis nun löblicherweise nachholen zu wollen. Entsprechend begehrt sind Informationen zur datenschutzrechtlichen Würdigung von Kollaborationstools.

Microsoft selbst hat in den vergangenen Wochen und Monaten viele Informationen auch zum Datenschutz bereitgestellt, zuletzt gestern ein Whitepaper Datenschutz mit Windows 10 und Microsoft 365: So schützt Microsoft die Privatsphäre seiner Nutzerinnen und Nutzer. Neben den datenschutzrechtlichen Grundlagen wird dort vor allem das Thema Diagnosedaten besprochen.

Sich allein auf Angaben des Herstellers zu verlassen, ist jedoch bei einem derart umstrittenen und komplexen Thema keine gute Idee. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Microsoft 365 hat beispielsweise die Universität Würzburg zusammengestellt und eine Google-Suche fördert zahlreiche weitere Quellen zutage – sowohl qualitativ durchaus hochwertige als auch, nunja, weniger hochwertige.

Die Bedeutung des Datenschutzes und der Datensicherheit steigt mit zunehmender Digitalisierung. Wenn der Datenschutz wegen der aktuellen Ausnahmesituation (Pandemie) nicht bereits bei der Softwareeinführung berücksichtigt wurde, sollte dies zeitnah nachgeholt werden.


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